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Pädagogische Praxis
30.04.2016  Franziska Binder

Puzzel mit Alltagsgegenständen

Eine Anregung zur Förderung in der präoperationalen Phase nach Piaget. Die Kinder werden dazu angeregt, Schemata zu bilden für die Gegenstände ihrer alltäglichen Umwelt.
Puzzle mal anders – günstig und simpel selbstgemacht mit Dingen, die in jedem Kindergarten herumliegen. Einfach Gegenstände sammeln - gerne auch mit den Kindern - die man an ihrem Umriss erkennen kann, die Umrisse mit Bleistift auf buntem Papier umfahren, mit Edding nachmalen, laminieren, und los geht’s! 
Die Kinder können nun anhand der Umrisse auf den bunten Karten die gesuchten Gegenstände aus der Kiste heraussuchen und auf die Karte legen. Sieht einfach aus, aber manche Umrisse haben's ganz schön in sich! Ist das Runde nun ein Muggelstein, ein Kronkorken oder doch eins der Legeplättchen? Wo gehört denn nur der Stuhl hin? 
Als Varianten können die Kinder die Gegenstände auch "blind" und nur durch Fühlen aus einem Stoffbeutel heraussuchen, oder die Kiste wird wieder in den Kindergarten zurücksortiert und die Kinder müssen die gesuchten Gegenstände auf den Karten erstmal identifizieren und dann im Kindergarten zusammensuchen...
Total einfach in der Herstellung, die Kinder können beim Erstellen der Karten helfen, indem sie zum Beispiel Dinge suchen, die einen charakteristischen Umriss haben. Man kann den Schwierigkeitsgrad an das Alter der Kinder anpassen, indem man Gegenstände mit eindeutigerem oder weniger eindeutigem Umriss nimmt.
 

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