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Fachzeitschriften
02.10.2016  Christiane Hartmann

Blick in die Fachzeitschriften Kita: September 2016

Der Blick in die Fachzeitschriften-Kita gibt einen Überblick über aktuelle Themen und neue Ansätze in der Frühpädagogik. Er umfasst insgesamt 14 Zeitschriften mit monatlicher bis vierteljährlicher Erscheinungsweise, die für die Frühpädagogik relevant sind. Aus allen besprochenen Zeitschriften werden Artikel für www.fruehe-bildung.online ausgewählt und hier veröffentlicht. Die Redaktion dankt allen Verlagen und Redaktionen, die sich zu dieser einmaligen Form der Kooperation und der Information bereit erklärt haben und wünscht eine anregende Lektüre.
Im folgenden Überblick wird über die neuen Ausgaben der Zeitschriften Betrifft KINDER, frühe Kindheit, kinderleicht!?, KiTa aktuell Baden-Württemberg, KiTa aktuell BB-MV-SN-ST-TH-BE, Kita aktuell Recht, klein & groß - Das Kita-Magazin, TPS und  Welt des Kindes berichtet.

Betrifft KINDER

Betrifft KINDER, das Praxisjournal für ErzieherInnen, Eltern und GrundschullehrerInnen heute, Heft 08-09/16, beschäftigt sich in der Hauptsache mit der Rolle der Kindergruppe, mit Sprachbildung und Sprachförderung unter Peers. Letztere sind eine Ressource für den Erwerb von Erzählfähigkeiten, die oft unterschätzt wird. Ulla Licandro und Ulrike M. Lüdke zeigen, warum sprachliche Interaktion unter Peers so wichtig ist. Und Astrid Dick hat anhand von Beispielen aus dem Kita-Alltag untersucht, wie Erzählsituationen unter gleichaltrigen Kindern die Sprachkompetenz beeinflussen. 

Marion Thielemann zeichnet ihr Bild von Pädagoginnen als kreative MentorInnen, EntwicklungsbegleiterInnen und LernpartnerInnen der Kinder. Ihre Forderung an innovative Pädagogik in Kitas und Schulen ist, dass schöpferisches Gestalten und die ästhetische Bildung gleichwertig mit den kognitiven Fächern im Einklang stehen und miteinander verwoben werden. 

Seit zwei Jahren engagiert sich ein multiprofessionelles Team im Berliner Bündnis Willkommen KONKRET für geflüchtete Kinder. Für dessen Forderungen, Strategien und Aktivitäten interessierte sich Jutta Gruber.

Als Beitrag zur Debatte um ein neues Bundesqualitätsgesetz hat Jule Marx von der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH einen Beitrag zur Qualität aus der Sicht eines Trägers beigesteuert, der fast 150 Kitas in zehn Bundesländern betreibt. Als äußerst ungerecht wird der sehr unterschiedliche Personalschlüssel in den Ländern empfunden (Brandenburg 1 Krippenerzieherin: 6,3 Kinder, Baden-Württemberg 1 KrippenerzieherIn: 3 Kinder).  

Nicht nur die Kinder, auch neue KollegInnen brauchen in der Kita ihre Eingewöhnungszeit. Wie schön, wenn sie freundlich aufgenommen werden und es Willkommen im Team heißt (Barbara Burdorf). 

Was entdeckt ein Team, wenn es seine Arbeit kritisch betrachtet? Barbara Leitner befragte PädagogInnen der KiB-Kita Hansa Spatzen in Berlin. Ein Leitspruch der Kita:

"Elementare Erfahrungen, auf denen die weitere Entwicklung aufbaut, wie
  • in Pfützen planschen, auf Bäume klettern, sich in Wäldern und hinter Büschen verstecken, über Zäune springen,
  • in der Erde tiefe Höhlen ausbuddeln,
  • mit Obstkernen weitspucken,
  • nachts mit Freunden unter freiem Himmel schlafen,
  • Klingelstreiche unternehmen und weglaufen,
  • Grimassen ziehen und 
  • die Hosentachen voller Schätze haben
sind nicht nachholbar. Basteln hingegen kann man im Altenheim immer noch." (Armin Krenz)

Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit Übergangsobjekten im Spiegel von Bindungs-, Stress- und Spracherwerbsforschung. Warum Kuscheltiere, Superhelden und Schnuffeltücher helfen, Trennungsschmerz zu überwinden, erklärt Dorothee Gutknecht im Gespräch mit Barbara Leitner. 

Der Bildhauer und Maler Rüdiger Schöll stellt in "Kohlkopf und Möhrenohr" ein Kunstprojekt mit Gemüse vor. 
In seiner Serie über die Gartengestaltung von Kitas, Horten und Grundschulen präsentiert Herbert Österreicher diesmal ein Hüttendorf, gedacht als Versteck, Spielhaus oder Bühne. 

Kirsten Dietrich lehrt diesmal in der Rehe "Feste der Religionen", wie der Versöhnungstag und das Laubhüttenfest im Judentum gefeiert werden. Wer neugierig ist, wie sich der jüdische Festkreis pädagogisch umsetzen lässt, findet Informationen auf der Webseite der Lichtigfeld-Schule in Frankfurt am Main. 

In Betrifft KINDER darf die Glosse von Achim Kniefel nicht fehlen. Diesmal heißt der Titel "How to Transform the Elterngespräch into Adventure". 

Der Psychoanalytiker, Pädagoge und Marxist Siegfried Bernfeld wird von Jutta Gruber porträtiert. Es gibt Wimmeliges für Wimmelkinder von der AG Bücher für Vorleser und einen Veranstaltungskalender. 


frühe Kindheit

frühe Kindheit - die ersten sechs Jahre Heft 04/16 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Jungen in der Frühpädagogik. Tim Rohrmann nimmt in den Blick, dass Kinder ab dem Vorschulalter oft gleichgeschlechtliche Freunde bevorzugen. Diese Tendenz verstärkt sich bis zum Ende der Grundschulzeit. Er benennt geschlechterbewusste Pädagogik als Querschnittaufgabe. Bei Männern im Team findet sich die größere Bereitschaft zu "riskantem Spiel" mit den darin innewohnenden Lernerfahrungen. 

Vom Psychoanalytiker Horst Petri stammen die Definitionen von Vaterentbehrung: Vaterlosigkeit, Vaterverlust und Vaterabwesenheit. Wenn Jungen den Vater entbehren, sind sie immer wieder in ihren Identifikationsbedürfnissen an die Mutter "zurückverwiesen". Johannes Huber schilder das Spannungsfeld zwischen alltäglicher Vaterentbehrung und öffentlichem "Väterhype". Er macht deutlich, dass die triadische Kompetenz des Säuglings suich umso größer erweist, je mehr sich ein Vater als Dritter im Bunde von Anfang an aktiv einbringt. 

Markus Andrä berichtet die Ergebnisse einer qualitativen Analyse von Spielsituationen aus Kindertagesstätten. Seine vorläufigen Hypothesen:
  1. "Die Jungen entwerfen ihre männliche Identität gemeinsam mit den Fachkräften als eine weitgehend affektiv verankerte 'Landkarte' aus geschlechtlichen Interpretationen der Welt und damit verbundenen Selbstwirksamkeitserwartungen. 
  2. Geschlechtsidentität wird als eine Dimension von sozialen Begegnungen erkennbar, die von den Beteiligten aktiv, aber oft ohne bewusste Reflexion gemeinsam hergestellt wird. 
  3. Die Bilder von Männlichkeit sind vielfältig und widersprüchlich. Während ein Junge sich keinen langhaarigen Mann vorstellen kann, erfindet ein anderer 'Piraten in Elternzeit'".
Was in früheren Zeiten zu Stolz und Euphorie führte, löst heute vom Erschrecken über Bedauern bis zur Schockstarre eher negative Reaktionen aus. Der Satz: Es ist ein Junge! Seit etwa 20 Jahren hat das Interesse an Jungen in den Medien und auch fachlich ständig zugenommen. Das Bild des „benachteiligten Jungen“, des „Bildungsverlierers“ wurde von den Medien geschaffen und gepflegt. Dadurch hat sich das Interesse an Jungenthemen verstärkt und vereinseitigt. Reinhard Winter: Oh nein: Es ist ein Junge!

Das Thema Geschlecht sollte weder banalisiert noch dramatisiert werden. Petra Focks gibt Hinweise zur geschlechterbewussten Pädagogik in der Kindheit. 

Um die Frauendominanz in der Kita etwas abzumildern, regt Yvonne Reyhing an, Väter in Kitas als Ressource für die kindliche Entwicklung stärker zu nutzen. 

Jörg Maywald führte ein Interview mit Holger Brandes, aus dem wir folgenden Kernsatz übernehmen: "Geschlechsspezifische Ansätze sollten Kindern das Recht zugestehen, selbst ihre Position in einer auch hinsichtlich Geschlechterbildern immer heterogeneren Gesellschaft zu finden". Eberhard Schäfer und Marc Schulte vom Väterzentrum Berlin e.V. schreiben über die Bedeutung von Geschlechtsrollenstereotypen in der Arbeit mit Vätern und erzählen von den vom Väterzentrum durchgeführten "Indianerreisen". 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit wird von Michael Drogand-Strud vorgestellt; einen Link finden Sie hier. Auch der seit 20 Jahren in Hannover wirkende Verein mannigfaltig e.V. kommt zu Wort. Dieses Institut für Jungen- und Männerarbeit ist eine Fachberatungsstelle für sämtliche Anliegen, die sich aus den Lebenswelten von Jungen und Männern ergeben und bietet verschiedene Formen von Jungenarbeit an. 

frühe Kindheit enthält Aktuelles, einen Veranstaltungskalender, einen Beitrag der National Coalition Deutschland über Kinderrechte und Umwelt, Rezensionen, Nachrichten aus den Verbänden, einen Cartoon und Erich Kästners Gedicht Brief an meinen Sohn
 

kinderleicht!?

In kinderleicht!? 5/16 geht es in der Hauptsache um Präsenz in Beziehungen. Das Redaktionsteam von Claudia Kuckelkorn und Albert Horbach erkärt, was das bedeuten könnte: "Kindern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen offen, neugierig und möglichst vorurteilsfrei zu begegnen". Die Notwendigkeit des Präsentseins in Beziehungen zeigen sie in einem kleinen englischsprachigen Video zur Mutter-Kind-Interaktion, welches zeigt, wie sehr das Kind auf die Reaktion in diesem Fall der Mutter angewiesen ist. Die Supervisorin Marlies Wagner schreibt darüber, wie Präsenz helfen kann, sich zu fokussieren. Sie meint: "Die Wahrheit ist: Jeder von uns bekommt jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung gestellt. Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir nutzen die Zeit nur zu wenig für unsere Aufgaben."

Kita-Leiterin Andrea Lang begleitet seit 35 Jahren Kinder, wenn sie sich die Bretter erobern, die die Welt bedeuten und möchte das nicht missen. Sie schildert die positiven Effekte für alle Beteiligten, nicht zuletzt auch für die Außenwirkung. 

Von einem einwöchigen Zirkusprojekt für Kinder von 2 bis 12 Jahre berichtet Claudia Kuckelkorn. Höhepunkt ist eine gemeinsame Vorstellung. Auch die Finanzierungsmöglichkeiten eines solchen Projekts werden dargelegt (in diesem Fall Aktion Mensch). 

Die Waldspielgruppen-Leiterin Jutta von Ochsenstein-Nick schreibt über Naturpädagogik für Kinder in den ersten Lebensjahren. Sie gibt Tipps, deren Beherzigung für die Sicherheit der Kinder wichtig sind. Die Erzieherin sollte gut Gefahren durch Giftpflanzen erkennen. Ein Schlüssel von neun Kindern mit drei Bezugspersonen ist notwendig. Der Artikel ist für alle sinnvoll, die sich waldpädagogisch orientieren möchten. Der Gewinn ist ein tieferes Verhältnis zur Natur mit ihrem hohen Aufforderungscharakter sich zu bewegen, zu experimentieren und zu kommunizieren. 

Mit Burnout schon bei einer 8-jährigen setzt sich Corinna Weinert auseinander. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet für das Jahr 2020 damit, dass das Burnout die zweithäufigste Krankheit weltweit sein wird! Die Autorin erklärt auch die Behandlung des Burnouts. 

Auch die Rolle der Kita-Stellvertretung wird in den Blick genommen. Albert Horbach ermutigt zu einem klaren Rollenbewusstsein und Rollenverhalten. 

Eltern brauchen Freunde, ist die Aussage von Andrea Steinmann in ihrer Kolumne. Auch die Kinder lernen dadurch: wie man Freundschaften aufbaut, wie man sie pflegt usw. Und: "alte" Freundschaften knüpfen an ein Leben vor den Kindern an. Im Glücksfall bleiben sie auch dann, wenn die Kinder schon längst aus dem Haus sind. 

Elke Schlösser gibt Tipps, damit wir und die zugewanderten Familien sich wie gute Nachbarn fühlen können. Sie gibt auch viele Praxisbeispiele für Spiele ohne Sprache. 

Voraussetzungen und Verfahren für eine Betriebserlaubnis sind das Thema von Rechtsanwältin Tanja von Langen. 

Armin Krenz hat in kinderleicht!? das Buch "Im Augenblick leben. In 9 Wochen zu mehr Achtsamkeit ..." von Ernst Bohlmeijer und Monique Hulsbergen positiv besprochen und neben der Selbstbearbeitung auch für die Elternbibliothek empfohlen. 


KiTa aktuell Baden-Württemberg

KiTa aktuell ist eine Fachzeitschrift für Leitungen, Fachkräfte und Träger der Kindertagesbetreuung. Die September-Ausgabe enthält wieder viele wichtige kurze und knappe Meldungen für den Südwesten der Republik. Regional für Baden-Württemberg ist auch wichtig, was Grün-Schwarz bei der frühkindlichen Bildung vorhat. Hierüber berichtet Volker Schebesta. Fachtext des Monats ist Die Bedeutung der Großeltern im Leben von Kindern (Marion Brandl-Knefz). 

Sylvia Löffler erörtert, was "Kindeswohl" bedeutet und woran eine Gefährdung des Kindeswohls zu erkennen ist. Ergänzend steuert Marion Hundt einen Kurzüberblick bei: "Kindeswohlgefährdung erkennen und vermeiden". 
Ulrich Wehner und Lena Kraska ermutigen dazu, genauer hinzusehen, wie Kleinkinder mit Natur umgehen. Eine der Erkenntnisse: "Kindlicher Anfängergeist ordnet Natur im leibhaftigen Tun, ohne sich um wissenschaftliche Disziplinen und Konventionen zu scheren". 

Ist die psychosexuelle Entwicklung (immer noch) ein Tabuthema? Ronald Hofmann referiert eine Bachelor-Abschlussarbeit "Sexualpädagogik in Kindertageseinrichtungen", die resümiert, dass die Sexualerziehung nicht in Konzeptionen eingeflossen ist. 

Die BeWAK Studie 2016 über die frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung in Deutschland wird von Elke Hasenkamp vorgestellt. Die vollständige BeWAK Studie 2016 finden Sie hier als Download von der Webseite des Deutschen Kitaleitungskongresses. 

Das Thema "Traumatisierung von Kindern" sollten ErzieherInnen nicht abwehren mit der Feststellung "Da muss ein Therapeut ran". Die Kita kann nämlich viel für traumatisierte Kinder tun, indem sie zu einem "Naturschutzgebiet für die Seele" wird. Dieses schöne Bild wird vom Traumaexperten Lutz Besser verwendet. Motto der Autorin für ihre Arbeit ist das Lied der Gruppe Silbermond: "Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit in einer Welt, in der nichts sicher scheint". 

KiTa aktuell Baden-Württemberg enthält auch einen Bilderbuch-Literaturtipp sowie Empfehlungen des Rechtsprofessors Simon Hundmeyer "Was tun bei Zeckenbissen?".Er hat zum sinnvollen Vorgehen eine Anlage zum Betreuungsvertrag betreffend Zeckenbisse entwickelt, die im Heft abgedruckt ist. 


KiTa aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE

KiTa aktuell für die neuen Bundesländer enthält wertvolle kurze und knappe Tipps, z.B. den Hinweis auf ein neues Poster zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung in der Kita, sozusagen ein "Wimmelbild" zur Sprachfördereung, bestellbar unter www.lakos-sachsen.de. Auch in dieser Ausgabe gibt es den Hinweis auf die Bedeutung von Großeltern im Leben von Kindern (Marion Brandl-Knefz) und den Kurzüberblick zum Erkennen von Kindeswohlgefährdung (Marion Hundt).  Auch die Infos über die BeWAK Studie (Elke Hasenkamp) und der Text über Kinderschutz im Alltag (Sylvia Löffler) finden sich in dieser Ausgabe. 

Über Inklusion in der Kita ist schon viel geschrieben worden, aber über gelungene inklusive Prozesse im Kita-Team? Lesen Sie, welche Erfahrungen Heike Hermann, Jana Juhran, Anika Richter und Daniela Jonuscheit gemacht haben!

In der Rubrik Kita-Management // Personalentwicklung schreiben Anna Gaigl und Nicole Spiekermann darüber, wie die Arbeit mit Kompetenzprofilen Personalentwicklungsprozesse unterstützen kann. Und Christoph Kiefer widmet sich grundlegend dem Thema "Praxisanleitung in der sozialpädagogischen Ausbildung". Er klärt an einigen Beispielen aktuelle Hintergründe und gibt anhand eines Modells konkrete Hinweise auf die mögliche Organisation der Praxisanleitung in der Kita. 

Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Sachsen-Anhalt (CDU, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN) wird, was den Kita-Bereich betrifft, von Winfried Lütkemeier dokumentiert. Daraus ist ersichtlich, was sich die neue Koalition für die nächsten fünf Jahre im Kita-Bereich vorgenommen hat. 

Auch Politiker des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern kommen zu Wort. Vincent Kokert, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landesfraktion MV, hat sich zu den Herausforderungen der Kindertagesbetreuung in einem Statement geäußert. Er fordert mehr Kindertagesstätten, die in den Randzeiten geöffnet haben, mehr Qualitätsverbesserung und eine Verbesserung der Personalausstattung. In der Ausbildung setzt er auf das duale System und eine möglichst zügige Schulgeldfreiheit. Ihm ist auch wichtig, eine Abwanderung der Fachkräfte zu verhindern. Auch Jaqueline Bernhardt, Sprecherin Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der Linksfraktion im Landtag M-V kommt in einem Statement zu Wort. Sie fordert die Kostenfreiheit der Kita ab 2017 mit den 6-jährigen, 2018 gefolgt von den 5-jährigen. Der Betreuungsschlüssel soll verbessert werden (im Krippenbereich 5 statt bisher 6 Kinder für eine ErzieherIn, im Hortbereich 1:21 statt bisher 1:22). Sie weist auf das altersbedingte Ausscheiden vieler Erzieherinnen in den nächsten Jahren hin: 46,3 % sind zwischen 40 und 55 Jahren, 21,8 % sind 55 Jahre und älter. Hier sei die Ausbildungsplanung anzupassen. Jacqueline Bernhard plädiert in KiTa aktuell für die neuen Bundesländer für die Verbesserung der Elternmitbestimmung. 


KiTa aktuell Recht

KiTa aktuell Recht bringt wie stets viel Aktuelles. Kerstin Feldhoff erläutert das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bei Bewerbungen und Beförderungen. Das AGG will Benachteiligungen "aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität" verhindern (§ 1 AGG). 

Kinder können als Opfer und Zeugen von Straftaten in ein Strafverfahren hineingeraten. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen steht ihnen und ihren Angehörigen die Möglichkeit offen, sich im Strafverfahren durch psychosoziale Prozessbegleitung unterstützen zu lassen. § 406g StPO n.F. regelt entsprechende Rechte der Verletzten und der Angehörigen. Angela Busse erklärt die Rechtslage. 

Dagmar Müller und Thomas Schübel schreiben über Kindertagesbetreuung und Frühe Hilfen. Sie setzen sich u.a. für bessere Vernetzung und für eine Vernetzung der unterschiedlichen Vernetzungsansätze ein. 

Beate Walter-Rosenheim, MdB (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) übernimmt im November 2016 den Vorsitz der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Die Kommission soll eine starke Stimme für Kinder und Jugendliche im deutschen Parlarmentsbetrieb sein!

Bereits seit 1. August 2013 haben Kinder vom 1. bis zum 3. Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Erziehung in einer Kita oder in Kindertagespflege. Darüber schreibt Jochen Mehler, denn die Umsetzung des Rechtsanspruchs wirft in der Praxis immer noch zahlreiche Fragen auf. Die Rechtsnorm vermittelt den 1- bis 3-jährigen Kindern ein subjektives Recht auf frühkindliche Förderung in einer Kita oder in Tagespflege. Der Umfang der Betreuung richtet sich nach dem individuellen Bedarf des Kindes. 

Gabriel Schoyerer und Julia Wiesinger haben sich mit den Bedingungen von Qualität in der Fachberatung für Kindertagespflege auseinandergesetzt. "Was sind die Kernaktivitäten von Fachberatung und wodurch sind diese gerahmt?" Dieser Frage geht das Forschungsprojekt "Qualitätsbedingungen von Fachberatung Kindertagespflege" der Katholischen Stiftungsfachhochschule München nach. Das Projekt untersucht Fachberatungsstellen öffentlicher und freier Träger, um Erkenntnisse zu den Bedingungen der Herstellung von "Qualität" in sozialpädagogischen Beratungszusammenhängen zu gewinnen. 

Lars Ihlenfeld und Nele Trenner haben die Betreuungsverträge in den Blick genommen. Nachdem der Bundesgerichtshof am 18.02.2016 in einem viel beachteten Urteil (Az. III ZR 126/15) die Frage entschieden hatte, wie lange Eltern in den Betreuungsverträgen für ihre Kinder festgehalten werden dürfen ("2 Monate zum Monatsende sind unbedenklich"), herrscht nun relative Klarheit auf diesem Gebiet. Angesichts eines in vielen Gegenden noch immer unzureichenden Angebots an guter bedarfsgerechter Kinderbetreuung hat sich in der Praxis der Autoren aber ein ganz anderer Aspekt im Rahmen der Kündigung von Betreuungsverträgen in den Vordergrund gespielt: die Frage nach rechtlichen Beschränkungen der Kündigung von Betreuungsverträgen durch den Träger. 

Es geht auch darum, ob die Kita-Beiträge nach einem Kita-Streik rückzuerstatten sind. Joachim Schwedes begründete Auffassung: "Keine Beitragserstattung nach einem Kita-Streik kann rechtmäßig sein". Zum Deutschen Kitaleitungskongress 2017 wird die Medienrechtlerin Astrid Luedtke einen Überblick über die datenschutzrechtlichen Themen geben, die sich im Kita-Alltag stellen. Auch die Mediennutzung in der Kita wird eine Rolle spielen. 

Elternbeiträge und weitere Kosten in der Kindertagesbetreuung werden als Zugangschancen oder -hürden erörtert (Christiane Meiner-Teubner). 

Wie man im Fall eines Zeckenbisses während des Kita-Besuchs vorgeht, erklärt Simon Hundmeyer. Er stellt in Kita aktuell Recht eine Anlage zum Betreuungsvertrag "Vorgehensweise im Fall eines Zeckenbisses während des Kita-Besuchs" zur Verfügung. 


klein & groß - Das Kita-Magazin

Die September-Ausgabe von klein & groß - Das Kita-Magazin hat das Thema "Das kann ich! Selbstwirksamkeit unterstützen". Schließlich entwickelt sich die Selbstwirksamkeit, also die Überzeugung, aufgrund eigener Fähigkeiten ein Ziel zu erreichen, früh in unserer Kindheit und prägt unser Leben. So die Redakteurinnen Bärbel Barbarino und Sibylle Münnich. Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit in der kindlichen Entwicklung? Wie schaffen wir dafür pädagogische Entwicklungsräume? Diesen Fragen stellt sich Sonja Eiden. 

Autonomes Handeln will gelernt sein, meint Gudrun Mütze von der Lahr. Autonomes Handeln setzt bestimmte Kompetenzen voraus, die durch Übung erworben werden können. Wenn die Kinder an der Planung und Durchführung des Kita-Alltags beteiligt werden, ergeben sich viele Gelegenheiten dazu. Beim Mitentscheiden und Mitgestalten können sie erkennen, dass sie mit ihrem Handeln etwas bewirken - und erfahren auf diese Weise Selbstwirksamkeit. Marion Lepold steuert Informationen bei, wie Portfolios die Selbstwirksamkeit von Kindern fördern. Auch Antje Bostelmann hat das Portfolio in der Kita-Praxis unter die Lupe genommen. Sie stellt diesbezüglich Neuheiten vor in Verbindung mit digitalen Medien. 

Selbstwirksam sein, dies können wir als Pädagogen bei Kindern stetig unterstützen. Bei uns können wir dies unterstützen, indem wir unser Selbstbewusstsein stärken und vom "Selbst-Bewusst-Sein" zum "Selbst-Wirken" gehen. Sibylle Münnich hat mit Expertin Annette Auch-Schwelk ein Interview über Selbstbewusstsein als Wirkfaktor von Selbstwirksamkeit geführt. 

klein & groß enthält auch eine Seite von Lesern für Leser, diesmal mit einem Gedicht von Bettina Rötzel. Krippenerzieherin Tea behandelt in ihrem Blog diesmal die Achtsamkeit im Krippenalltag. Das - entspannte Achtsamkeit - spielt auch in der Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler eine wichtige Rolle (Jutta von Ochsenstein-Nick). 

Jutta Bläsius stellt Bewegungsspiele mit Zahlenwürfeln vor. 

In einem vielseitigen Projekt lernten die Kinder des Kunstkindergartens Waltendorf in Österreich den Künstler Friedensreich Hundertwasser und seine Ausdrucksformen kennen (Christiane Hatzl). Inspiriert von seinen Arbeiten ergaben sich daraus viele Möglichkeiten, den Kindergarten zu gestalten.


Wie man ein gutes Schulwegtraining durchführt, erläutert Katharina Buchholz. Die klein & groß Ideenkiste für einen gesunden September beschäftigt sich mit Äpfeln: Apfeltanz, Apfelgratin, Apfelringe usw. 

Im internatinalen Kontext beschäftigt sich Horst Küppers mit der Kindererziehung im Libanon und schreibt über die vielen Flüchtlingskinder dort. 

Kinder wünschen sich, mit Großeltern aufzuwachsen. Wenn es keine Großeltern mehr gibt oder diese weit weg wohnen, vermitteln Großelterndieste Wunschgroßeltern als Unterstützung junger Familien. Karin Lattner und Julia Schneewind berichten vom Forschungsprojekt "Wunschgroßeltern" an der Hochschule Osnabrück. Die Chefredakteurin dieses Portals hat übrigens schon im Jahr 1989 den Berliner "Großelterndienst" initiiert und wissenschaftlich begleitet, Ich selbst habe ihn aufgebaut. Es freut uns, dass der Gedanke so viel Resonanz gefunden hat.

In der wichtigen Rubrik "Gesundheitsfürsorge" vermittelt Silke Bicker Übungen und Empfehlungen gegen schwere Beine. Sibylle Münnich erkundet im Gespräch mit Timo Müller (Institut für Konfliktforschung und Führungskommunikation), was ein professionelles Konfliktmanagement am Arbeitsplatz ausmacht und welche Entwicklungsbedarfe es bei Leitungskräften gibt. 

Die Kitarechtler Lars Ihlenfeld und Holger Klaus setzen sich mit dem Thema "Probearbeiten" auseinander. Sie empfehlen, ein sog. "Einfühlungsverhältnis" abzuschließen:
  • "eindeutige Überschrift 'Einfühlungsverhältnis'.
  • Sinn und Zweck: 'Passen wir zusammen?'
  • Zeitpunkt benennen, zu dem das Einfühlungsverhältnis automatisch endet.
  • Klarstellung, dass die Tätigkeiten des Bewerbers rein freiwillig erfolgen und das Weisungsrecht ihm gegenüber nicht gilt.
  • Vergütungspflicht ausdrücklich ausschließen.
  • freundlicherweise darauf hinweisen, dass gesetzlicher Unfallversicherungsschutz nicht besteht. 
Wie in jeder Ausgabe enthält klein & groß - Das Kita-Magazin viele Besprechungen von Medien für Kinder. 


TPS

TPS 7/2016 behandelt Rahmenbedingungen und Ressourcen. Gabriele Haug-Schnabel und Joachim Bensel nehmen die beiden meistdiskutierten Rahmenbedingungen - Gruppengröße und Personalschlüssel - unter die Lupe.

Das "Eiserne Dreieck" der Strukturqualität ist ein Faktorenbündel aus Personalschlüssel bzw. der realen Fachkraft-Kind-Relation, der Gruppengröße und der Qualifikation des pädagogischen Personals. Aber zu diesen Faktoren kommen noch andere Rahmenbedingungen hinzu. Organisationskultur, Leitung, Teamarbeit, Gesundheit, Leitung. Viele Faktoren wirken zusammen, wie es Susanne Viernickel auf den Punkt bringt. 

Detlef Diskowski erklärt die Finanzierung der Kindertagesbetreuung in Deutschland; Finanzierungsmodi und -höhe sind Ländersache. 

Die Belastungen und Arbeitszufriedenheit frühpädagogischer Fachkräfte werden von Inge Schreyer und Martin Krause referiert. Sie tragen ausgewählte Ergebnisse der AQUA-Studie vor. 

Eine Kita-Leitung muss eine "eierlegende Wollmilchsau" sein. Kersti Weiss zeigt die Kita-Leitung als zentrale Person in einer komplexen Bildungsunternehmung. 

Unter verschlechternden Rahmenbedingungen fachlich gut zu arbeiten, trotz Fachkräftemangels die Zufriedenheit und die Freude an der Arbeit zu erhalten: das ist die große Frage, die Leitungen und Teams heute umtreibt. Donata Hupfer benennt pragmatische Lösungsmöglichkeiten. 

Elisabeth Hollmann ist Kita-Entwicklungs-Begleiterin. Sie hat viele Tipps für die Entwicklung einer entspannten Kultur in der Kita und empfiehlt folgendes institutionelle Kita-Motto: "Macht es uns und euch einfacher, damit uns vieles - mit und ohne eure Hilfe - gelingt!"

Ressourcenorientierung ist ein Ansatz, der in der Sozialpädagogik inzwischen verbreitet ist. Er bedeutet, dass man seinen professionellen Blick ganz bewusst auf die vorhandenen Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen richtet und diese in die Arbeit einbezieht. Johannes Herwig-Lempp findet, dass Ressourcenorientierung eigentlich ganz einfach ist, auch im Team. Ressourcen können auch mit dem Zürcher Ressourcen-Modell aktiviert werden (Katrin Fellner). 

Andrea Berger zeigt, wie man in der Kita zu einem guten Informationsfluss kommt, insbesondere, wenn viele Teilzeitkräfte beschäftigt sind.

Arbeitsbedingungen, Vergütung und politische Anerkennung von frühpädagogischen Fachkräften sind auch und besonders originäre gewerkschaftliche Themen. Herbert Vogt (TPS) sprach mit Bernhard Eibeck von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) darüber. Das Interview finden Sie hier

Silke Timmermann informiert über Fundraising in Kindertagesstätten, über einen Weg, neue Finanzquellen zu erschließen. 

Das Diakonische Werk Wiefelstede in Niedersachsen ist Träger dreier Kindertageseinrichtungen. Die Qualifizierung der Arbeit und Absicherung der pädagogischen Qualität durch angemessene Rahmenbedingungen und Qualifizierung der Fachkräfte trotz knapper Ressourcen ist ihm ein ernsthaftes Anliegen. Gesa Schaer-Pinne berichtet. 

Wie kann der Berufsalltag, zumal für ältere MitarbeiterInnen, attraktiv und stressarm organisiert werden? Das Modellprojekt SMARTKITA testet ein ganzes Bündel von Maßnahmen (Gabriele Strasser, Kristina Müller, Felicitas Kohl). 

Jacqueline Bier schreibt über das Dokumentieren mit Fotografien. Herbert Hagstedt erzählt von der Pädagogik von Celestin Freinet, dessen 50. Todestag im Oktober 2016 liegt. 

In der Kinderrechtskonvention wird eine kinderfreundliche Bildung gefordert, die alters- und entwicklungsangemessen jedem Kind zur Verfügung stehen soll. Ob nun vielfältige Bildungs- und Förderangebote oder mehr Kita-Plätze - es braucht pädagogisch profilierte Konzepte, die die menschenrechtlichen Ansprüche für Kinder in der frühkindlichen Arbeit sichern. Axel Berd Kunze schreibt über frühkindliche Bildung - eine Menschenrechtsprofession?

Informationen, Rezensionen und Termine sowie eine "gute Idee" runden TPS 7/16 ab. 


Welt des Kindes

Welt des Kindes September/Oktober 2016 hat den Schwerpunkt "Land unter? Was Kitas umtreibt". Auf der Titelseite sieht man ein Kita-Schild (einem Ortseingangsschild nachempfunden) im Wasser untergehen. Land unter? Martina Bentenrieder, seit 25 Jahren im Beruf der Erzieherin tätig, davon 18 Jahre in Leitungsverantwortung, hat die Träume und Alpträume einer Kita-Leiterin aufgeschrieben. Mirja Wolfs stellt Ansätze vor, dem Personalmangel zu begegnen: Springerkräfte, Pfarrei-übergreifende Kooperation in konfessionellen Kitas, Dienstplan-Gestaltung und verbesserte Ausbildung. 

Betreffend dem unterschiedlichen Personalschlüssel in Deutschlands Kitas verweist Daniela Seibert auf die Webseite der Bertelsmann-Stiftung. Dort findet sich auch eine Studie über die Kita-Leitung als Schlüsselposition

Die Kitas befinden sich im Wandel. Isabel Schlögl hat sich Gedanken gemacht über herausfordernde und unterstützende Entwicklungen in einem hochkomplexen Arbeitsfeld. Auch die Aufgaben von Kita-Leitungen haben in den vergangenen Jahren an Komplexität enorm zugenommen. Thomas Thiel und Petra Wagner lenken den Blick auf Entlastungsmöglichkeiten. 

Zur Entlastung der Leitung ist auch ein Konzept von Dorothea Geigle geeignet. Sie erzählt, wie im "Kinderhaus Regenbogen" im badischen Walzbachtal die Leitungsstelle vorteilhaft aufgeteilt wurde in pädagogische Gesamtleitung und Kita-Sekretariat. 

Die ZEIT hatte vor Kurzem einen Artikel Kitas außer Kontrolle gebracht.In mehreren Artikeln über die Zustände in Kitas werden apokalyptische Bilder heraufbeschworen. Frank Jansen, Geschäftsführer des Verbands Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder, meint dazu: "Einzelfälle rechtfertigen es nicht, die Betreuung in deutschen Kitas unter Generalverdacht zu stellen."

Das Poster im Mittelteil gibt den Lesern einen Aphorismus von Ernst Ferstl mit auf den Weg: "Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt."

Im Ratgeber Recht widmet sich Peter Obermaier-van Deun dem Infektionsschutz in der Kita (Teil 2). Die Rechtsgrundlage § 34 IfSG wird eingehend erläutert. 

Eine Kolumne, die ich besonders gerne lese, ist von der Literaturwissenschaftlerin und freien Journalistin Maren Bonacker. Diesmal widmet sie sich Bilderbüchern über Träume. Schließlich gehört es doch zu den wichtigsten Dingen im Leben, sich seine Träume zu bewahren, sich Ziele zu setzen und nicht aufzugeben, sich bestenfalls einen neuen Traum zu suchen, wenn man an seine Grenzen stößt. Udo Taubitz stellt im Interview Rotraut Susanne Berner vor, die in ihren Wimmelbüchern auch Kinderängste und verstörende Bibel-Bilder verarbeitet. 

Der KiTa Zweckverband im Bistum Essen hat mit dem Kreuzkoffer ein vielseitiges Medium zur Gottesdienstgestaltung entwickelt. Religionspädagogin Sabine Lethen berichtet von Einsatz und Wirkung dieses besonderen Koffers. Gedanke ist, Kinder so oft wie möglich, so oft sie wollen, auf unkomplizierte Weise mit dem Wort Gottes in Berührung zu bringen. 

Sibylle Fischer erläutert, was sich hinter diem Programm "Chancen-gleich!" verbirgt. Für die Leserinnen des "Blicks" verlinken wir mit Chancen-gleich!. Fachbuch-Tipps, Infos über den KTK, Kindermedien und Termine runden das Heft ab. Der KTK-Bundesverband hat in Kooperation mit dem Deutschen Katecheten-Verein einen Adventskalender für Kitas und Familien mit Kindern im Kindergartenalter geschaffen. Eine wichtige Materialsammlung "Kinder mit Fluchterfahrung" findet sich hier. Das letzte Wort hat Björn in seiner Glosse. Das wertvolle SPEZIAL zu Welt des Kindes gibt diesmal Tipps für die Praxis, mit Kindern in die Regionalgeschichte einzutauchen: Wie was das früher?


 

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