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Fachzeitschriften
31.10.2016  Christiane Hartmann

Blick in die Fachzeitschriften Kita: Oktober 2016

Der Blick in die Fachzeitschriften-Kita gibt einen Überblick über aktuelle Themen und neue Ansätze in der Frühpädagogik. Er umfasst insgesamt 14 Zeitschriften mit monatlicher bis vierteljährlicher Erscheinungsweise, die für die Frühpädagogik relevant sind. Aus allen besprochenen Zeitschriften werden Artikel für www.fruehe-bildung.online ausgewählt und hier veröffentlicht. Die Redaktion dankt allen Verlagen und Redaktionen, die sich zu dieser einmaligen Form der Kooperation und der Information bereit erklärt haben und wünscht eine anregende Lektüre.

Im folgenden Überblick wird über die neuen Ausgaben der Zeitschriften Betrifft KINDER, KiTa aktuell Baden-Württemberg, KiTa aktuell BB-MV-SN-ST-TH-BE, klein & groß - Das Kita-Magazin, Meine Kita - Das didacta Magazin für den Elementarbereich, MUSIK in der KITA, TPS und  wamiki berichtet.


Betrifft KINDER


Betrifft KINDER Heft 10/16 beschäftigt sich in der Hauptsache damit, wie Biografiearbeit pädagogisches Handeln verändert. Sich und andere besser verstehen - das gelingt durch einen Blick in die Lebensgeschichte. Anja Cantzler zeigt in Spurensuche, wie ErzieherInnen das umsetzen können.

Um Biografiearbeit geht es auch in weiteren Artikeln. Sie geben Impulse zum biografischen Schreiben. Wie Wortsammlungen, Perspektivenwechsel und weitere Impulse aus dem kreativen Schreiben helfen, die eigene Geschichte zu reflektieren, erläutert Marén Wiedekind. 

Biografische Selbstreflexion ist auch in Hinblick auf Gender sinnvoll. Im Kitaalter entwickeln Kinder ihre Geschlechtsidentität. Doch Fachkräfte fühlen sich in sexuell behafteten Situationen oft überfordert. Wie biografische Reflexionen weiterhelfen, weiß Silke Hubrig. 

Es geht auch um die Biografien männlicher Fachkräfte im Kindergarten. Schließlich muss man männliche Erzieher noch immer mit der Lupe suchen! Drei werden in diesem Heft interviewt. Sie berichten von ihren Erfahrungen als Männer in einem typischen Frauenberuf. Holger Haas ist einer davon. 

Barbara Leitner hat Xenia Roth interviewt, Referatsleiterin und  stellvertretende Abteilungsleiterin in Rheinland-Pfalz. Betrifft KINDER beleuchtet schon lange und aus verschiedenen Perspektiven, was Qualität bedeutet. Diesmal geht es um Qualität aus Ländersicht. Xenia Roth bringt den Gedanken an ein Qualitätsentwicklungsgesetz ins Spiel, das Ziele und Entwicklungslinien ausweist, die von jedem Bundesland in seinem eigenen Tempo erarbeitet werden. 

"Bildungs- und Lerngeschichten sind auch so etwas wie die Erfolgsgeschichten unserer Arbeit", ist die Überzeugung der Erzieherin Angela Dittl. Eine davon hat sie in Betrifft KINDER dokumentiert. 

Die hohe Kunst der Land Art kann auch die profanen Lebenswirklichkeiten von Städten aufwerten, zum Beispiel durch Blätterkränze für Gullydeckel. Dass Zweige und Äste die Kinder mehr herausfordern als braves Lego, glaubt Michael Fink. 

Herbert Österreicher plant und gestaltet Freianlagen von Kitas, Horten und Grundschulen. In einer Serie berichtet er an Beispielen, worauf man bei der Gartengestaltung achten sollte und was Kinder im Außengelände brauchen, um sich wohl zu fühlen. Diesmal geht es um die Gestaltung großer Flächen und um einen Feuerplatz. 

In einer weiteren Serie "Feste der Religionen" hat Kerstin Dietrich zusammengestellt, wie religiöse Feste gefeiert werden und was davon Kindern im Kitaalltag erfahrbar gemacht werden kann. Diesmal werden religiöse Feste im Islam erläutert, z.B. Aschura, der zentrale Gedenktag der Schiiten. Die Aschura-Rituale werden des öfteren mit christlichen Passionsspielen verglichen. Zu Aschura, das auch von Aleviten gefeiert wird,  gehört für viele Muslime eine süße, kalte Suppe aus zwölf Zutaten. Ein leckeres Rezept für die Suppe finden Sie hier. Hingewiesen wird auch auf www.kandil.de, eine bunte Seite mit Tipps und Anregungen für interkulturelle Familien. Dort gibt es auch die weit verbreiteten Geschichten von Nasreddin Hodscha, dem muslimischen Till Eulenspiegel. 

Von Hannah Arendt stammt der Satz "Jedes Kind ist ein Neuankömmling und darf nicht vom Alter der Welt erdrückt werden." Die politische Denkerin wird porträtiert. 

Achim Kniefel hat die Glosse "How to make an Angebot" beigesteuert. 

Jochen Hering hat das Bilderbuch "Wer hat den roten Ball? Ein Elefantenbuch aus Malaysia (Gajah Y.) positiv besprochen. Es ist gut für kleinere Kinder geeignet. 

Betrifft KINDER enthält Veranstaltungstermine und Hinweise auf die Themen der kommenden Ausgabe. 
Im besonders reich illustrierten Betrifft KINDER extra geht es Marcel Pytka und Tobias Kügler um ästhetische Bildung in der Kita. Ihr Medium war ein Overheadprojektor. 


KiTa aktuell Baden-Württemberg


KiTa aktuell ist eine Fachzeitschrift für Leitungen, Fachkräfte und Träger der Kindertagesbetreuung. Die Ausgabe Baden-Württemberg enthält kurze und knappe Meldungen, z.B. den Hinweis auf die neue WiFF-Expertise dazu, was den Übergang von der Kita in die Grundschule erfolgreich macht.  Ein nifbe-Glossar zur sprachlichen Bildung und Förderung finden Sie hier, um den Durchblick im Dschungel der Fachbegriffe zu ermöglichen. Ebenfalls vom nifbe stammen Idee und Umsetzung einer Good-Practise-Datenbank zum Umgang mit Kindern und Familien mit Fluchterfahrung in der Kita. Wenn Sie etwas beisteuern möchten, schreiben Sie an info@nifbe.de. 

Welche Herausforderungen kommen auf pädagogische Fachkräfte durch die Arbeit mit Geflüchteten zu? Wie müssen sich Leitungen und pädagogische Fachkräfte auf die Geflüchteten vorbereiten? Gibt es besondere Herausforderungen, die berücksichtigt werden müssen und kann der Umgang mit diesen auch zur Verbesserung der Qualität in der Kitas beitragen? Diesen Fragen gehen Irit Wyrobnik und Daniel Fischer nach. Sie betrachten die sehr starke Orientierung an den Kindern, die individuelle Ausrichtung, als wertvolle Chance für bereits sehr früh ansetzende Integrationsbemühungen. Sie vertreten die nicht mehr neue, aber gute Idee, dass in den Kita-Räumen abends Deutschkurse für Eltern durchgeführt werden könnten.  

Um frühpädagogische Angebote gerade für Flüchtlingsfamilien geht es auch Thomas Gesterkamp. Er weist darauf hin, dass es im arabischen Raum kaum Traditionen staatlicher Kinderbetreuung gibt. In manchen Familien fehlt schlicht die Erfahrung: Die zugewanderten Mütter und Väter können nicht einschätzen, was in einer deutschen Kita passiert. Der Autor fragt u.a.: "Gibt es zum Beispiel mehrsprachige Broschüren, die in einfachen Worten die pädagogischen Ziele der Einrichtungen erläutern? Nimmt das Mittagessen Rücksicht auf die Essensvorschriften von Muslimen?" 

Anna Dintsioudi zeigt an Beispielen aus Japan, Kamerun und Indien, wie man die Eingewöhnung in Kita und Krippe kultursensitiv gestaltet. Wie man interkulturelle Kompetenzen in der Kita fördert, erklärt Sahar El-Qasem. Sie ist auch Referentin beim Deutschen Kitaleitungskongress 2017

Mit gut funktionierenden Kita-Teams und wie man sie aufbaut, setzt sich Tobias Ulamec auseinander. Er kennzeichnet sozialpsychologisch vier grundverschiedene Mitarbeitertypen, drei Führungsstile und die Verteilung der Arbeitsbelastung in Teams. Wichtig: Sie müssen mit stolz geschwellter Brust IHR Berufsfeld und IHRE Profession nach außen tragen! Ein gutes Beispiel dafür ist die sympathische isländische Nationalmannschaft während der letzten Fußball-WM. "Also, liebe Erzieher/-innen, Leitungsfunktionen und Träger - seid bitte 'Island' und zeigt, was ihr draufhabt!"

An- und Ausziehen in der Garderobe ist eine Situation, die sich viele Male im Tagesverlauf einer Kinderkrippe wiederholt. Eine Aktivität des täglichen Lebens, die nicht selten von allen Akteuren, Fachkräften und Eltern, aber auch den Kindern, als stressig erlebt wird und nicht als Bildungszeit, in der "fürs Leben gelernt wird". Kira Daldrop, Absolventin des Studiengangs Pädagogik der Kindheit an der Ev. Hochschule Freiburg, hat bei Professorin Dorothee Gutknecht ihre Bachelorthesis zu diesem alltäglich stressigen Nadelöhr des pädagogischen Alltags geschrieben. Kariane Höhn hat Absolventin und Professorin interviewt und eröffnet mit einer Zusammenfassung aus der Bachelorthesis diese Entdeckung bewussten pädagogischen Handelns rund um die Garderobe.

Ronald Homann stellt im zweiten Teil seines KiTa-aktuell-Aufsatzes über die psychosexuelle Entwicklung theoretische Kontexte vor. 


KiTa aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE


KiTa aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE 10.2016 enthält gleichfalls den Aufsatz von Irit Wyrobnik und Daniel Fischer über Flüchtlingskinder und -familien  sowie Sahar El-Qasem's Beitrag über die interkulturellen Kompetenzen.  In der Rubrik "Kurz und Knapp" ist von mehr ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern in Sachsen die Rede. Der Fachtext des Monats stammt von Sabrina Loges und beschäftigt sich mit der mathematischen Frühbildung, konkret mit den mathematischen Materialien Aktionswanne und Bildungstablett. 

In einer empirischen Zeiterfassungsstudie wurde der Fragestellung nachgegangen, welchen Anteil die Verwaltungstätigkeit im Rahmen der Leitung und Führung einer Kindertagesstätte im Vergleich zu den anderen Führungsaufgaben aufweist und ob dabei eine erhebliche Effizienzverschiebung gegenüber fachbezogenen und konzeptionell orientierten Aufgaben stattfindet. Harald Christa stellt die zentralen Ergebnisse der Untersuchung vor. 

Jadwiga Kaulfürstowa schildert das Sorbisch-Lernen in Krippe und Kindergarten. Die sorbischen Kinder in Sachsen haben nämlich Glück - von klein auf wachsen sie zweisprachig auf: Zu Hause wird Sorbisch gesprochen und Deutsch lernen sie wie nebenbei durch Freunde, Verwandte, Medien und das deutschsprachige Umfeld. Wer nicht in der Familie Sorbisch lernen kann, hat dazu die Möglichkeit im Kindergarten oder bereits in der Kinderkrippe. 

Mehrsprachigkeit hat verschiedene Ausprägungen in der Lebenswelt der Kinder vor Ort. Regina Gellrich, Leiterin der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung Görlitz, setzt sich dafür ein, Mehrsprachigkeit als Bildungschance für alle Kinder zu fördern (Teil 1). 

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Kindergarten und Kinderschutz -KidS" geben Anlass dazu, in jeder Kita Konzept und Realität des Kinderschutzes noch einmal zu überprüfen und wenn nötig und möglich zu verbessern (Ursula Rabe-Kleberg). 

Mit neuen Projekten müssen Wege gefunden werden, um Anspruch und Wirklichkeit zu integrieren und zugleich langfristig wirksam zu sein. Wie ist das möglich? Johannes Ebermann gibt in in KiTa aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE 10.2016 am Beispiel des Modellprojektes EKiZ Sachsen hierfür Anregungen. 


klein & groß - Mein Kita-Magazin


klein & groß - Mein Kita-Magazin gibt im Thementeil der Ausgabe Impulse zur Vielfalt von Konzepten der offenen Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Sibylle Münnich hat mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Hedi Friedrich über entwicklungspsychologische Aspekte gesprochen, die es bei der Konzept-Ausrichtung zu beachten gilt. 

Jede Kita funktioniert anders. Abhängig von Zielgruppen, Mitarbeitern, Erfahrungen und Erwartungen, wird das Konzept für die Einrichtung entwickelt. Die Zeitschrift hält einige Downloadtipps zur offenen Arbeit bereit: Im Interview mit Kita-Leiterin Nadja Quast - die Fragen stellte Sibylle Münnich - wird das Konzept mit Regelgruppen betrachtet. Gezeigt werden die Vorteile der Regelgruppen, aber auch die Vorteile der Offenen Arbeit, wenn eine pädagogische Fachkraft ihre Schwerpunktstärke in einem Funktionsraum voll entfalten kann. 

Was bei der Offenen Arbeit hilfreich ist:
  • ​"In den Gruppen werden Magnetwände angebracht, auf denen für jedes Kind ein Magnet mit seinem Bild ist. Verlässt es den Raum, z.B. zum Spiel im Flur, sagt es den Erzieherinnen Bescheid und hängt den Magneten an den jeweils markierten Bereich.
  • In Kinderkonferenzen wird mit den Kindern regelmäßig über die Möglichkeiten der Besuche in anderen Gruppen und den neu ausgestalteten Bereichen gesprochen und auch die notwendigen Regeln erarbeitet.
  • Es wird fest geregelt, welche Gruppe oder welche Erzieherin für das freie Spiel im Flur und Turnraum Verantwortung übernimmt. 
  • Erzieherinnen führen ein Beobachtungsbuch für die "Besuchskinder" der anderen Gruppen, in dem sie verschiedene Beobachtungen skizzieren können. In Teamsitzungen werden diese Beobachtungen weitergegeben, um den gruppenübergreifenden Austausch zu gewährleisten.
  • In regelmäßigen Abständen überprüfen die Erzieherinnen die Raumgestaltung und initiieren gemeinsam mit den Kindern und ihren KollegInnen neue 'Highlights'".
Die Kita, die Gudrun Mütze von der Lahr leitet, arbeitet mit dem Offenen Konzept. Sie stellt im Interview (Fragen: Kerstin Hielscher) die Struktur und den Tagesablauf vor. Pflichtveranstaltung für Groß und Klein ist morgens die Vollversammlung, die täglich von einem anderen Kind moderiert wird. Dort begrüßt man sich, strukturiert den Tag und gibt die Tagesaktivitäten bekannt. 

Viele Bundesländer bzw. Träger sind dabei, das Konzept der Offenen Arbeit in ihren Kitas (weiter) zu entwickeln. Das gelingt aber nur, wenn eine konstruktive und kritische Auseinandersetzung im Team stattfindet und wenn alle Beteiligten einen reflexiven Prozess anstreben. Welche Vorüberlegungen bzw. Handlungsschritte notwendig sind, um erfolgreich dieses anspruchsvolle Konzept umzusetzen, skizziert Expertin Kerstin Volgmann im Interview mit Sibylle Münnich. 

Offene Arbeit ist nur im Team zu schaffen, sehr motivierend für die Arbeit ist das Poster Die wirklich wichtigen Dinge schaffen wir im Team. 

Im Ludwigsburger Stadtteil Poppenweiler haben die Architekten des Architekturbüros VON M Myriam Kunz,
Dennis Mueller und Matthias Siegert, ein Kinder- und Jugendzentrum entworfen, dessen äußere Form sich strikt aus der inneren Funktion als Kita mit offenem Konzept entwickelt hat. Ästhetisch ist der Bau ohne Frage - Schönheit entsteht dabei aber auch und vor allem durch die Benutzung des Hauses (David Kasparek). 

Wenn eine Krippenerzieherin geht, ist das eine Angelegenheit, die den Jüngsten und ihren Eltern gut vermittelt werden muss. Krippenerzieherin Tea zeigt, wie es geht. Insbesondere werden Tipps bei Erkrankung der Erzieherin, Urlaub, Mutterschaft sowie Berufswechsel der Erzieherin gegeben. Die Eltern jedes Kindes sollten informiert werden, u.a. durch einen Elternbrief. 

Lucie Gräbe beschreibt die Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler am Beispiel des Händewaschens in der Kita. Die Begleitung der Kinder beim Händewaschen ist sowohl Pflege- wie auch Beziehungszeit. 

Was macht Kinder stark? Wieso gelingt es Kindern trotz Risiken und Bedrohungen ihre Entwicklungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen? Britta Bartoldus zeigt Risikofaktoren und Schutzfaktoren auf. Sie unterstützt die Resilienz durch Bewegungsangebote und gibt Anregungen, wie man das macht. 

Die Kita "Büscherstiftung" in Bergkamen bietet einer australischen Gespenstschrecke ein Zuhause. Wie es dazu kam und wie das Tier von Klein und Groß angenommen wird, beschreibt Rita Greine. 

Heike Heilmann steuert bei, wie Malen nach Musik Kinder in Balance bringt. Von Sike Bicker stammen Natur-Ideen zum Herbst. 

Die klein & groß Ideenkiste für einen bunt-blättrigen Oktober wurde von Kerstin Hielscher und Sibylle Münnich mit guten Tipps gefüllt. 

Im internationalen Artikel "Kriegskindheit" macht Horst Küppers auf die Situation kurdischer Kinder in Syrien und der Türkei aufmerksam. Sein Fazit: "Viele Kindergärten und Schulen sind zerstört."

Partizipation ist wichtig! Ein Kitaalltag ist voll von Möglichkeiten, Kindern ein Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrecht einzuräumen. Kinder wollen gefragt und beteiligt werden. Egal, wie alt sie sind und welche Fähigkeiten sie haben. Wie auch gesunde Ernährung partizipativ gestaltet werden kann, zeigt Diana Molter. 

Andreas Schulz erinnert aus gegebenem Anlass daran, dass es Kindern erlaubt sein sollte, auch in der Kita die in der Familie gebräuchliche Sprache als Ausdruck emotionaler Geborgenheit zu verwenden. Dies wird für das Kind hilfreich sein.

Wie macht man gute Kita-Fotos? Tom Perper und Elke Ostendorf-Servissoglou geben Tipps und vermitteln Tricks für das Fotografieren im Kita-Alltag. 

Die Kitarechtler Lars Ihlenfeld und Holger Klaus behandeln das Thema Bienenstiche und Zecken. 
Medientipps und eine Vorschau auf den November - dann steht das Team im Mittelpunkt - runden klein & groß - Mein Kita-Magazin ab. 
 

Meine Kita - Das didacta Magazin für den Elementarbereich


Meine Kita - Das didacta Magazin für den Elementarbereich 04/2016 hat die gute pädagogische Qualitätsentwicklung zum Thema. Die Kita in Sessenbach nahm an der "Qualitätsentwicklung im Diskurs" teil. Tina Sprung schildert die Erfahrungen und benennt die relevanten Fragen bei einer Qualitätsentwicklung: 
"Was können wir unter den gegebenen Rahmenbedingungen tun? Wo stehen wir? Was gelingt uns gut? Warum gelingt es uns gut? Wo haben wir unsere Stärken im Team? Wo können wir uns verbessern und welche Schritte folgen jetzt?"

Anlaufstellen sind:
  • PädQUIS mit Kursen zu Qualitätsentwicklung und Qualifizierung
  • Ista im Institut für den Situationsansatz (Experten aus dem gesamten Bundesgebiet)
  • IBEB - Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit (Rheinland-Pfalz)
  • Bik e.V. - Das "Deutsche Kindergarten Gütesiegel"
  • Kindervereinigung Sachsen e.V. , Beratungsangebot für Qualitätsentwicklung
  • Caritas - Institut für Bildung und Entwicklung
  • Beki - Berliner Kita Institut für Qualitätsentwicklung
  • Netzwerk gesunde Kita Brandenburg - Vermittlung, Verbreitung und Weiterentwicklung alltagstauglicher Ansätze zur Gesundheitsförderung
Meine Kita enthält viele Meldungen, kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Eine davon weist auf den Adventskalender von www.meinekitaclub.de hin, wo jeden Tag tolle Preise verlost werden. Herzerfrischend ist die Rubrik "Kindermund". 

Der Wechsel von der Kita in die Schule fordert nicht nur das Kind, sondern auch Eltern und Pädagogen. Der Übergangsprozess vollzieht sich auf der individuellen, der interaktionalen und der kontextualen Ebene. Miriam Lotze und Meike Sauerhering beschreiben, wie eine offene, vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten dem Kind hilft, den Übergang gut zu meistern. 

Die Welt funktioniert nicht überall so, wie wir sie sehen! ist eine der Kernaussagen von Heidi Keller, als sie von Karsten Hermann interviewt wird. Die Kultur- und Entwicklungspsychologin erklärt, warum Kitas mehr Toleranz und kultursensible Eingewöhnungsmodelle brauchen. 

In der Reihe "Kinderbuch-Klassiker" stellt Tina Sprung diesmal die Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt und ihren Autor Eric Carle vor. 

Meine Kita engagiert sich gegen das Bienensterben. Jeanette Djossou macht klar, dass schon kleine Kinder mit kleinen Dingen viel beitragen können, um den Bienen zu helfen. Weitere Infos finden sich auf www.wir-tun-was-fuer-bienen.de. Jetzt ist noch Zeit, Zwiebeln der Frühjahrsblüher zu setzen oder Blühsträucher zu pflanzen. Dann finden die Bienen nach dem Winter reichlich Pollen und Nektar. 

Heidrun Mayer stellt das Präventionsprogramm Papilio vor, das Drei- bis Siebenjährige in ihren sozial-emotionalen Kompetenzen fördert. Wichtig ist die Einbeziehung der Eltern. Übrigens haben sich schon 6.400 Erzieherinnen und Erzieher fortbilden lassen. 
Anmerkung der Redaktion Frühe Bildung Online: Heidrun Mayer, die Gründerin von Papilio, ist im August bei einem Fahrradunfall tödlich verunglückt. Sie war erst 55 Jahre alt. Dies ist ein großer Verlust für die frühpädagogische Szene.

Räume beeinflussen die kindliche Entwicklung ab dem ersten Tag. "Räume für Kinder müssen daher so gestaltet werden, dass sie einerseits anregungsreich sind, aber auch Geborgenheit und Sicherheit vermitteln" legt uns die Bildungs- und Erziehungswissenschaftlerin Christina Jasmund ans Herz. Anne Odendahl führte mit ihr ein Interview. Dabei wurde deutlich, dass ein individuelles, auf die Kinder maßgeschneidertes Raumkonzept nötig ist. Es ist keine Kostenfrage. Eine Bewegungsbaustelle z.B. kann man mit elterlicher Unterstützung aufbauen. 

Tina Sprung erzählt, wie Schul- und Kitakinder bei Tagesexkursionen auf Bauernhöfe die Herkunft und die Vielfalt von Nahrung kennenlernen. Die Ausflüge werden von der Sarah Wiener Stiftung ermöglicht. 

Das Buch "Jonas, nimm den Dinosaurier aus der Nase!" (Manuel Zerwas) wird von Gerhard Stranz mit einer gewissen Skepsis rezensiert. 

Bei Verdacht, dass das Kindeswohl gefährdet ist, muss schnell und überlegt gehandelt werden. Meine Kita-Rechtsexperte Torsten Bornemann klärt auf, was zu beachten ist. 

Die didacta findet vom 14. - 18. Februar 2017 in Stuttgart statt. Sonja Ritter hat einige der zahlreichen Kita-Seminare sowie Fachtage und Foren für den frühpädagogischen Bereich zusammengestellt. 

Meine Kita - Das didacta Magazin für den Elementarbereich enthält einen großen Stellenmerkt und Veranstaltungstipps. 


MUSIK in der KITA


MUSIK in der KITA ist ein Praxismagazin für die wichtigen Jahre von 2 bis 6. Das Heft enthält eine Choreografie (ab drei Jahre) zum Pophit Can't Stop The Feeling von Justin Timberlake. "Die Tiere feiern ein Fest" heißt das klangvolle Theaterstück für die Weihnachtszeit, das sich Tanja Draxler-Zenz für die Altersgruppe ab drei Jahre ausgedacht hat. Sie knüpft daran an, dass Kinder es lieben, Geschichten nachzuerzählen. Das Theaterstück fördert Körperwahrnehmung, Bewegung und elementares Instrumentalspiel. Die Autorin hat umsichtig an alles gedacht: Fingerspiele, Ausmalbilder, vorbereitende Spiele, ein Tier-Ratespiel, ein Lied und an die Orchesterprobe. 

MUSIK in der KITA beschäftigt sich auch stimmungsvoll mit Lichterglanz und Weihnachtszauber, schließlich will man ganz entspannt durch die Weihnachtszeit kommen. Sabine Seyffert zeigt, wie man mit Vaseline und naturreinem ätherischen Öl eine Duftcreme selbst herstellt. Die Autorin schickt die Kinder auf eine Duftreise zum Weihnachtsmarkt. 

"Der Herbstwind ist wieder da" heißt die drachenstarke Bewegungsgeschichte (ab 3 Jahre), die Elke Gulden und Bettina Scheer beigesteuert haben. Dazu passen ihre Ausmaldrachen und ihr Lied der Drachen und des Windes mit der Musik von Marco Wasem. 

Susanne Steffe hat eine klingende Wintergeschichte, eine Stimmbildungsgeschichte auf Lager. Sie handelt von Polle Pinguin und Emma Ente. Immer, wenn die Kinder in der Geschichte den Namen "Polle Pinguin" hören, müssen sie zweimal in die Hände klatschen. Immer, wenn es um "Emma Ente" geht, müssern die Kinder zweimal auf die Oberschenkel patschen. Außerdem werden der Polle-Pinguin-Wackelgang und der Emma-Enten-Watschelgang einstudiert.

Bald ist es wieder soweit: Der Martinstag steht vor der Tür! In manchen Kitas ist es Tradition, dass ein Laternentanz einstudiert wird. Stephen Janetzko und Christa Baumann zeigen, wie der Laternentanz "Dreh dich, Laterne" geht. Der Tanz trainiert Koordination, Bewegung und Konzentration und ist geeignet für Kinder ab zwei Jahren. 

Was ist viel, was ist wenig? Was ist mehr? Kinder begegnen Mengen und dem Verhältnis von Mengen zueinander ständig im Alltag. Andreas Rittersberger vermittelt Kindern ab drei ein Gefühl für Mengen, Proportionen, Notenwerte und Rhythmus. Von Gegensätzen und Mengen handelt das alte Volkslied vom spannenlangen Hansel und der nudeldicken Dirn

Deutschlands bekanntester Kinderliedermacher ist Rolf Zuckowski. Von ihm stammen "In der Weihnachtsbäckerei" und "Stups, der kleine Osterhase". Neu von ihm ist "Bei uns in der Kita (Herbst- und Winterversion)". Der Liedtext ist abgedruckt und es wird auch gezeigt, wie man das Lied mit Instrumenten begleitet. Selbstverständlich liegt jedem Heft eine Audio-CD bei, die viele vorgestellte Lieder als Original und Playback sowie weitere Hörbeispiele enthält. 

Bereits seit Jahrhunderten lassen sich sowohl Maler von Musik als auch Komponisten von bildender Kunst inspirieren. Diese Verbindung von Musik und Kunst wirkt auch bei den Kindern. Wie man mit Kindern ab drei Jahren mit Musik in die Welt der Farben eintauchen kann, schildert Sylvia-Manina Dürkop.  Es gibt auch ein dazu passendes Lied, eine dazu passende Choreografie, einen Tüchertanz und einen Regenbogen zum Ausmalen.

Auch Unsinn, Nonsens und Kokolores haben ihren Platz. Schließlich machen Quatschreime Spaß und man kann mit ihnen die Sprachentwicklung fördern (Elke Gulden und Bettina Scheer).

Ein weiterer Beitrag weckt mit Händels Feuerwerksmusik festliche Gefühle für die Sylvesternacht (Heidi Leenen). Glitzernde Raketen zum Basteln  und Ausmalen gehören unbedingt dazu. Nicht zu vergessen: MUSIK in der KITA enthält viele Fortbildungstipps. 


TPS - Theorie und Praxis der Sozialpädagogik

TPS Heft 8/2016 widmet sich den Themen Mathematik - Denken - Philosophieren. Annette Kirsch hat philosophische Antworten von Kindern am Denkertisch zu folgenden Fragen notiert:
  • Was bedeutet Lernen für dich? Wann lernt man, wie Lernen geht?
  • Wer bin ich in der Gruppe und alleine?
  • Wer bin ich? Was ist an mir besonders?
Hans-Joachim Müller hat auf den Gruppentisch der Fünf- und Sechsjährigen je zwei Löffel, zwei Steine, zwei Murmeln und zwei Bausteine gelegt. Seine Frage als Moderator an die Kinder: "Was seht ihr?" Die Kinder antworteten: "Zwei Löffel, zwei Steine, zwei ..." Der Moderator konfrontierte die Kinder: "Wo seht ihr die Zwei? Zeigt mir bitte die Zwei". So kam er mit den Kindern in ein mathematisch-philosophisches Gespräch. Wie man solche erkenntnisreichen Gespräche anregt, schildert er in seinem Aufsatz. 

Um mathematische Themen in Bilderbüchern geht es Martina Teschner. Die Bücher bieten Gesprächsanlässe zu Positionen im Raum, Formen, Kategorien, zum Zählen, zur Zahlschrift, zu Daten, zu Gewichten, Längen, Zeitspannen sowie zu Regelmäßigkeiten und Rhythmen.

Junge Kinder lernen nicht dadurch, dass ihnen Fakten vermittelt werden, sondern dadurch, dass sie an den Ereignissen, die sich in ihrem Umfeld ereignen, beteiligt werden. Gerd E. Schäfer stellt anhand von vier Denkformaten vor, wie genau dies geschieht.  

Monika Schaarschmidt legt überzeugend dar, dass Kita- und Krippenräume, die nach dem Prinzip der Lernwerkstatt gestaltet werden, den Kindern die besten Voraussetzungen bieten für intensive Selbstbildungsprozesse im Bereich der mathematischen Bildung. Anreize schafft gleiches Material in großer Menge, z.B. 100 Blechdosen, 100 Elefantenfiguren ...

Der Leser, die Leserin erhält Hilfe, ein Mathe-Atelier aufzubauen (Lothar Klein, Herbert Vogt). 

Den Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule erleben viele Kinder als Zeit neuer, ungewohnter Erfahrungen. Als älteste in der einen und zukünftig Jüngste in der anderen Einrichtung, können sie sich am besten innerhalb der jeweiligen Kindergruppe erproben und neuen Themen annähern. Wie das mit Mathematik-Themen gelingt, wird von Thomas Royar und Christine Streit am Beispiel einer guten Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule beschrieben. 

TPS macht aufmerksam auf die Webseite www.dasGehirn.info, das in Wort, Bild und Ton das Gehirn und seine Bedeutung für unser Fühlen, Denken und Handeln darstellt. 

Oscar Brenifier und Jérome Ruillier haben mit neugierigen Kindern über das Glück philosophiert und deren Gedanken in einem Buch niedergeschrieben. 

Natürliche mathematikhaltige Situationen sollte man erkennen und nutzen. Christine Streit zeigt Wege auf zur Lernbegleitung in materialbasierten Settings.

Welche Themen eignen sich, um bereits im Vorschulalter über Mathematisches zu philosophieren? Katja Lengnink stellt zwei Zugänge vor, die Kinder in ihrem Alltag mit ihren Erfahrungen abholen und durch Verfremdung gewohnter Szenen aus dem Leben zum Nach- und Neudenken animieren. 

Mathematik ist eine Denkweise, kein Werkzeugkasten. Wir lernen Mathematik dadurch, dass wir unsere Gedanken schärfen und teilen, nicht dadurch, dass wir Verfahren anwenden. Thomas Royar schreibt darüber, wie Rechenschwäche entstehen kann

Jaqueline Bier geht in ihrer Serie ausführlich auf das Wie und Warum des Fotografierens mit Kindern ein. 

Jeanette Otto von der ZEIT hat Fabienne Becker-Stoll vom Bayerischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München betreffend die Konsequenzen aus einer großen Kita-Qualitätsumfrage von ZEIT ONLINE befragt. Becker-Stolls Tenor: "Über 80 % aller Einrichtungen verfügen nur über eine mittelmäßige Qualität."

Wie immer sich eine Kita präsentiert, erzeugt sie bei ihren Kommunikationspartnern einen bestimmten Eindruck. Tina Keller empfiehlt, diesen Eindruck lieber bewusst zu steuern als dem Zufall zu überlassen. 

Vom 31.10.2016 - 31.10.2017 läuft das Lutherjahr. Maike Lauther-Pohl stellt eine Reformationsschatzkiste vor, die Kitas und Kindergottesdienstgruppen darin unterstützt, sich auf das Reformationsgedenken vorzubereiten. 

Das Heft enthält einen Nachruf auf Dr. Erika Kazemi-Veisari. Auf das nifbe-Glossar zur sprachlichen Bildung und Förderung wird auch hier aufmerksam gemacht. Es gibt in TPS Kindermedientipps, Termine und last not least eine gute Idee von Monika Schaarschmidt für eine Schuhschlange.


wamiki - Das pädagogische Fachmagazin


wamiki - Das pädagogische Fachmagazin #4/2016 hat den Titel "Bleib sauber!"und beschäftigt sich mit allerlei Dimensionen des Themas "Dreck". Anliegen des Hefts ist "irdische, aktuelle Pädagogik mit Witz". 

Petra Steinbiß und Kathrin Grimm sind Kita-Köchinnen. Ihr Arbeitsplatz ist zum Lebensraum von "Küchenkindern" der Eltern-Kinder-Tagesstätte Eene meene Mopel geworden. Erika Berthold hat eine Reportage über die beiden geschrieben und ihnen mit zehn Fragen auf den Zahn gefühlt. 

Die Ausstellung Zur Nachahmung empfohlen wird vorgestellt. Ihre besondere Qualität  liegt darin, die Themen der nachhaltigen Entwicklung wie Klima, Wasser, Plastik- und Elektromüll, erneuerbare Energien, Biodiversität, Schulden, Ursachen der Fluchtbewegungen jenseits ihrer technischen Dimension zu zeigen und in die emotionale Welt der BetrachterInnen zu holen. 

Fünf Organisationen - die Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen, die Bundeselternvertretung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, das Institut für den Situationsansatz in der INA gGmbH und der Pestalozzi-Fröbel-Verband - verfassten im April 2016 eine Stellungnahme zum Vorhaben der OECD, mit der internationalen Studie "Early Learning Assessment" Lernergebnisse in frühkindlichen Bildungsprozessen zu erfassen, zu vergleichen und zu bewerten. Christa Preissing erklärt, welche Gründe es gab, vor der Beteiligung Deutschlands an dem OECD-Vorhaben zu warnen (Interview: Erika Berthold).

Welche Fragen möchtest du nicht unter den Teppich kehren? fragten wamiki Kinder und Jugendliche angesichts des hohen sexuellen Missbrauchs und veröffentlichte eine Auswahl der eingegangen Zuschriften. 

Jürgen Zimmer schreibt in diesem Zusammenhang über den Umgang mit Pädophilie und blinden Flecken.

Seit gefüchtete Männer, Frauen und Kinder in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, überschwemmen rassistische und flüchtlingsfeindliche Aussagen und Kommentare die Sozialen Netzwerke. Christina Dinar aus der Berliner Amadeu Antonio Stiftung beschreibt das Phänomen und erklärt, was man dagegen tun kann. Das Interview über Dreck im Netz führten Lena Grüber und Erika Berthold. 

In wamiki darf der Cartoon "Super Uschi" nicht fehlen! Michael Fink nimmt sich in wortklauberischer Manier das Thema "Dreck" vor. Schließlich ist ein Drexit nicht in Sicht. Von ihm stammt auch die Satire "Dreck is back". 

Keine wamiki erscheint ohne Gedicht. Diesmal ist es von Selim Özdogan:

sie sagen
der Zweck heiligt die Mittel
leuchtet mir genauso ein wie
Dreck reinigt den Kittel


Gerlinde Lill schreibt über Pipi, Kacka, Pups & Co. 

Was fasziniert Ein- und Zweijährige? Donata Elschenbroich liefert eine Auswahlliste und Beatrice Vitali Momentaufnahmen in einer Kinderkrippe in Bologna.

Als Kinder aus der Düsseldorfer Kita "Vorstadtkrokodile" sich mit ihrem "Wasser"-Projekt  beschäftigen, kommen sie auf die Idee, eine Galionsfigur zu bauen, und zwar eine Meerjungfrau aus Alltagsmaterialien und Abfall. 

In der Rubrik "1-Euro-Pädagogik" zeigt Micheal Fink, was man aus einer Bürste alles machen kann. Herbert Österreicher steuert Wissenswertes über die Obstfliege bei. 

Wamiki hat eine Ausstellung Was macht die Kuh im Kühlschrank? entwickelt. Es handelt sich um eine Ausstellung zum Spielen und anders Denken rund um Energie und Umwelt. 

In der Rubrik "Gute Frage" geht Frauke Hildebrandt der Frage nach, wie man sich in anderen Teilen der Welt, speziell in Syrien, den Po abwischt. Weltweit nutzen die meisten Menschen kein Klopapier, sondern benutzen Wasser und die linke Hand und waschen sich anschließend die Hände. Für den Übergang hier in Deutschland mögen Feuchttücher hilfreich sein.
Anmerkung der Redaktion von Frühe Bildung Online: Hier wurde nicht nachgedacht. Feuchttücher  sind erstens belastet mit Giftstoffen, und zweitens sind sie ein Problem für die Wasserwerke.

"Ist Spielzeug- und Medienschund für Kinder ungesund?" diskutiert Micha Fink mit sich selbst. Lara Schulze stellt die Videospiele Stardew Valley, Mirror's Edge: Catalyste und This War of Mine vor. Gabriele Wenke gibt Tipps für Bücher aud deutsch und arabisch. Termine, ein Bilderrätsel und die Vorschau auf wamiki Heft #5/2016 über Gute Seiten - schlechte Seiten machen das Heft rund. 

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