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Perspektiven
26.01.2017  

Interdisziplinäres

An der Universität Osnabrück startet jetzt ein neues interdisziplinäres Forschungszentrum, das die langjährige Tradition der Forschung zur frühkindlichen Bildung und Entwicklung fortsetzt, aber insgesamt mit sieben Fachdisziplinen vom Sport bis zur Kunst, Musik und Mathematik breiter aufgestellt ist. Auch die akademische Nachwuchsförderung steht im Fokus. Anlass für die Gründung ist die vom Land beschlossene Neuausrichtung des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe).
Die Transfer- und Vernetzungsaktivitäten liegen weiter beim nifbe e.V. Der Verein ist auch Träger der fünf regionalen Transferstellen, betreibt aber keine eigenen Forschungsstellen mehr. Als wichtige Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis spielt nun der Dialog mit den niedersächsischen Hochschulen und insbesondere dem neugegründeten Forschungszentrum an der Universität Osnabrück eine besondere Rolle.

Ein Ende Dezember unterzeichneter Kooperationsvertrag regelt die enge Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung von Verein und Forschungszentrum. »Durch die sehr positive und konstruktive Zusammenarbeit mit Frau Zimmer ist eine hervorragende Arbeitsatmosphäre entstanden, sodass alle Beteiligten voller Tatendrang sind und sich über den erfolgreichen Neustart sehr freuen«, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel.

Im Dezember kamen die Gründungsmitglieder des Forschungszentrums erstmalig zusammen. Als geschäftsführende Direktorin wurde Prof. Dr. Hedwig Gasteiger (Mathematikdidaktik) gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Prof. Dr. Andreas Brenne (Kunstpädagogik) sowie Prof. Dr. Hilmar Hoffmann (Erziehungswissenschaften).

»Das Forschungszentrum ist nun deutlich interdisziplinär aufgestellt und eint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Fachdisziplinen«, so die neugewählte Direktorin Gasteiger. Vertreten sind die Bereiche Sprach-, Sport- und Erziehungswissenschaften, die Psychologie, Kunst, Musik und Mathematik. »Da sehe ich großes Potential, die für den frühkindlichen Bereich wichtigen Themen anzugehen, und in der künftigen Zusammenarbeit mit dem nifbe für die Praxis voranzubringen.«

Quelle: Presseinfo Universität Osnabrück

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