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Familie
02.08.2017  Adolf Windorfer

Einsatz von Fachkräften für die gesundheitliche Betreuung von geflüchteten Frauen und Kindern

Bei der kontroversen Diskussion um Flüchtlinge, ihre Integration und vor allem um das Thema „Innere Sicherheit“ wird immer wieder vergessen, dass es Tausende geflüchtete Familien, d.h. Frauen und Kinder, gibt, die in großer Not sind. Was wissen wir über die Situation von Frauen und Kindern aus Flüchtlingsfamilien, können wir uns ihre Nöte und Ängste überhaupt vorstellen?
Frauen und Kinder aus Flüchtlingsfamilien haben während der vergangenen Monate viele verstörende Kriegs- und Fluchterfahrungen gemacht. Sie leiden unter Isolierung und Vereinsamung. An wen können sie sich bei typisch „weiblichen“ Hygiene- und Ernährungsfragen während der Schwangerschaft sowie auch während der ersten Lebensjahre eines Kindes wenden, an wen wegen vielfältiger körperlicher und psychosomatischer Leiden?

Bei vielfältigen gesundheitlichen Problemen der Frauen ist häufig eine ärztliche Betreuung gar nicht oder erst als zweiter oder dritter Schritt erforderlich. Wichtiger ist es, dass eine geschulte weibliche Fachkraft aus dem Gesundheitsbereich sich der Sorgen der Frauen und Kinder annimmt.
Wer nimmt sich der Nöte und Probleme dieser geflüchteten Frauen und Kinder an?

Wir haben den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion übernommen aus NDV, Juli 2017.Sie können ihn weiterlesen, wenn Sie ihn downloaden.

Foto: Shutterstock


 

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