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Aus- und Weiterbildung
08.12.2015  

Interessenvertretungen für die Kindheitspädagogik

Die Kindheitspädagogik ist ein relaltiv neues Studienfach und von daher ein neuer Beruf. Es braucht Interessenvertretungen, die gegenüber Ländern und Arbeitgebern die Interessen dieser neuen Berufsgruppe vertreten.
Die wichtigsten dieser Vertreter sind derzeit die GEW, die sich stark für die Akademisierung des ErzieherInneberufs engagiert hat, und die BAG-BEK, die erst nach der Gründung der ersten Studiengänge entstanden ist.
Aus der Website der BAG-BEK:

Das Selbstverständnis

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG-BEK e.V.) hat das Ziel, die Professionalisierung des gesamten Bereiches inbesondere der pädagogischen Fachkräfte voranzutreiben und dazu die Aktivitäten verschiedenster Institutionen, Akteure und Akteurinnen im Bereich der Bildung und Erziehung in der Kindheit in Deutschland zu vernetzen und weiterzuentwickeln.

Dazu gehört die Gestaltung und Förderung des Informationsaustausches zwischen Institutionen und Einzelpersonen, um die Transparenz in einer hoch differenzierten ausbildungs- und fachpolitischen Landschaft herzustellen.

BAG-BEK e.V. organisiert die Vernetzung der verschiedenen Akteure und Akteurinnen im Feld der Bildung und Erziehung in der Kinehtie durch die Bündelung bereits bestehender Initiativen und Ressourcen.

BAG-BEK e.V. tritt ein für eine Durchlässigkeit und Pluralität von Aus- und Weiterbildungsformen von der Fachschule über wissenschaftliche Studiengänge (Bachelor of Arts und Master of Arts) bis hin zur Promotion.

Ein besonderes Anliegen ist die Förderung der Ausbildung auf akademischem Niveau und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Forschung im Bereich der Bildung und Erziehung in der Kindheit wird durch BAG-BEK e.V. dokumentiert, angeregt und unterstützt.

Gesellschaftspolitisch soll eine professionelle Aufwertung der Bildungs- und Erziehungsarbeit pädagogischer Fachkräfte durchgesetzt werden, auch um europäischen Standards gerecht zu werden.

Grundsatzpapier - Hamburger Erklärung

Von der Hamburger Tagung 2014, zu der Akteure und Akteurinnen aus dem gesamten System der Kindertagesbetreuung (Vertreterinnen und Vertreter von Trägern und Verbünden (Wohlfahrtsverbände, kommunale Spitzenverbände), Kita-Leitungen, Fachberatungen, Vertreterinnen und Vertreter der Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Wissenschaft der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, Studierende, sowie Mütter und Väter aus Elternvertretungen) kamen und intensiv diskutiert hatten, geht ein deutlicher Impuls für die Weiterentwicklung des Systems der Kindertagesbetreuung in Deutschland aus: Die Hamburger Erklärung

„Wenn wir nicht mehr die Kinder in den Mittelpunkt unseres Systems Kinderbetreuung stellen, verlieren wir auch unsere Zukunft,“ so Prof. Dr. Ralf Haderlein, Vorsitzender BAG-BEK e.V.

Inzwischen gibt es auch eine Initiative Kindheitspädagogik, die die Interessen ehemaliger Studierender des Faches vertritt.

Foto:Fotolia #96211992 © DragonImages-We did it
 

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