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Welt
24.12.2015  Inga Rahmsdorf

Wenn wirklich jeder Tag zählt

Als Adnan Ghnema sein Visum für die Türkei in den Händen hält, kann er zum ersten Mal seit Langem wieder lachen. Es ist ein Visum für das Land, das der 31-jährige Syrer vor fünf Monaten mit einem Schlauchboot über das Meer verlassen hat. Ein Visum, das ihm nun erlaubt, von München nach Ankara zu fliegen und seine zwei kleinen Kinder wiederzusehen.
 Nach Monaten der Ungewissheit. Man könnte mit Ghnema lachen, wenn dieser Augenblick nicht auch die Absurditäten und Abgründe deutscher Asylpolitik so deutlich vor Augen führen würde.

Sie können den Artikel aus der Süddeutschen Zeitung hier weiterlesen..

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