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Aus- und Weiterbildung
28.12.2015  Redaktion

Neuer Träger - neues Konzept?

"Denn alles geht selbstverständlich: Es gibt keine starren Bring- und Hol-Zeiten. Das morgendliche Gerenne, damit man die Kita erreicht, bevor dort die Türen schließen, bleibt Kindern wie Eltern erspart. Wird ein Kind mittags gebracht? Kein Problem, es muss nicht im Nebenraum warten, bis alle in Ruhe aufgegessen haben..."
Das Eingehen auf die Bedürfnisse der Eltern ist dem neuen Träger aus Frankreich, der Sodexo-Gruppe, ein Anliegen. Dieser Konzern, der unter anderem für Catering und Gebäudelogistik steht, macht nun in Deutschland Angebote als Kita-Träger. Angenommen wurde das Angebot unter anderem vom Bundeswehrkrankenhaus, dessen oberste Dienstherrin Frau von der Leyen ist.
In Frankreich soll vieles besser sein, so eine Kita-Leiterin in Ulm, die mehrere französische Kitas kennen gelernt hat. Die pädagogischen Fachkräfte richten sich weit mehr nach dem elterlichen Bedarf als in deutschen Kitas.
Brauchen wir einen französischen Konzern, der uns beibringt, wie eine Kita gut strukturiert ist, so dass sie den Bedürfnissen der berufstätigen Eltern entspricht?

Eine Nachfrage bei einer Weiterbildnerin ergab: Ja, es gibt durchaus Kita-Träger in Deutschland, die ein strenges Reglement führen. Aber es gibt auch andere, die flexibler auf die Arbeitswelt der Eltern reagieren.

Der Kinder- und Jugendpsychiater Karl-Heinz Brisch meint hingegen, es sei doch wohl sinnvoller, die Arbeitswelt an die Bedürfnisse der Kinder - und des Kita-Personals! - anzupassen.

Den Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom Weihnachtswochenende, dem wir die Angaben entnommen haben, können Sie hier lesen.


 

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