Anmelden
Bildungsbereiche
04.03.2018  Regina Bruder

Problemlösen lehren und lernen

Heureka – ich hab’s! Das rief Archimedes voller Begeisterung aus, als ihm in der Badewanne die Idee kam, wie er herausfinden könnte, ob eine Königskrone wirklich ganz aus Gold sei. Seither hat sich eine Wissenschaftsdisziplin vom Problemlösen herausgebildet, die sich Heuristik nennt. Der »Heureka-Effekt« löst meist große Freude über die eigene Idee aus. Der Basisbeitrag gibt Anregungen, wie dieses Erfolgserlebnis möglichst vielen Kindern im Mathematikunterricht ermöglicht werden kann-
Es gibt Kinder, die intuitiv clever an ein Problem herangehen – zumindest in bestimmten, für sie interessanten Situationen. Wir sprechen dann von einer ausgeprägten geistigen Beweglichkeit in einem bestimmten Bereich. Diese äußert sich beispielsweise darin, dass Gedankengänge gut fokussiert und auch leicht umgekehrt werden
können, dass ein bestimmter Aspekt auch gegen Widerstände hartnäckig weiterverfolgt werden oder eigenständig ein Blickwinkelwechsel vorgenommen werden kann. Ein typisches Beispiel für solche Phänomene:

Jemand möchte die beiden Telefonnum-
mern auswendig lernen und sich dabei so
wenig wie möglich merken müssen:
19 17 25 und 33 41 49.

Sie können den ganzen Artikel hier downloaden. Er ist entnommen dem Grundschulmagazin des Oldenbourg-Verlages 2/18.

Foto: Fotolia
 

Teilen auf
Teilen auf Facebook