Anmelden
Mint-Fächer
04.03.2018  Sabrina Lange, Kristin Wolf

Mit Knobelaufgaben das Problemlösen fördern

Im heutigen Mathematikunterricht geht es nicht nur um die Anwendung reiner Rechenfertigkeiten, sondern um einen flexiblen Umgang mit Mathematik und mathematischen Problemen. Die hier vorgestellten Materialien sollen die Kinder an erste Strategien zur Bewältigung von Knobelaufgaben heranführen und damit einhergehend Frustrationsmomenten entgegenwirken. Problemlösen

Problemlösen als prozessbezogene Kompetenz in den Blick nehmen

Prozessbezogene Kompetenzen nehmen im alltäglichen Mathematikunterricht oft noch einen geringeren Stellenwert ein. Bereits 1972 beschrieben Newell und Simon Problemlösefähigkeit als »sich flexibel statt mechanisch mit Problemstellungen befassen und kreativ Wissen zu beschaffen oder umzustrukturieren und einen Grundbestand an Fähigkeiten und Fertigkeiten, ein Repertoire an Strategien einsetzen zu können« (vgl. Schnabel/Trapp 2015).

Problemlösen – was bedeutet das eigentlich?

Problemlöseaufgaben liegen immer dann vor, wenn zur Lösung der Aufgabe eine Hürde überwunden werden muss und keine direkte Bearbeitung oder Lösung der Aufgabe möglich ist. Sie haben einen hohen Aufforderungs- und Handlungscharakter und die problemlösende Person ist aufgefordert, gegebene Informationen genau zu analysieren, Vermutungen anzustellen und Lösungsideen abzuleiten. »Doch die Fähigkeit des Problemlösens zu erlernen ist ein langfristiger, sich allmählich entwickelnder und hochkomplexer Prozess« (vgl. Häring 2016).

Sie können den ganzen Artikel hier downloaden. Er ist entnommen dem Grundschulmagazin des Oldenbourg Verlages 2/18.

Foto: Monkey Business/Fotolia

 

Teilen auf
Teilen auf Facebook